Wie schon erwähnt will Óli nächstes Jahr noch mehr Schafe haben. Damit man diese auch irgendwo (kühl und trocken) lagern kann, wird der Schafstall ausgebaut. Soll heissen: alle Schafe rausschmeissen, alles drinnen abreissen, die hintere Wand entfernen, den Boden zerlegen und ein groooooosses Loch graben. Das Ergbenis schaut dann so aus:
So eine Grossbaustelle kostet zwar Geld, aber ist auch eine gute Gelegenheit sich neues Spielzeug äh Arbeitsgerät zu kaufen: ein Lastwagen!
Das gute Stück ist schon ein wenig älter (ein Jahr älter als Óli selbst, vielleicht mag er es deswegen so gern), aber noch gut in Schuss und auf Grund seiner Farbe und Ähnlichkeit zu einem Feuerwehrauto bei den Kindern sehr beliebt.
Bei den Pferden ist das neue Auto wie zu erwarten weniger beliebt, aber das wird hoffentlich auch noch werden..
liebe Grüsse nach Ö!
Montag, 8. Juni 2015
Donnerstag, 4. Juni 2015
Update
Ich versuch jetzt mal wieder einen Post. Mein 2 monatiges Schweigen war natürlich der Schule zu verdanken. Irgendwie ist das Sommerstemester noch schneller vergangen als das Wintersemester, keine Ahnung warum.
Die Fächer in diesem Semester hatten es auch ein bisschen in sich: Wir hatten noch einmal eine Vorlesung über Fütterung, diesmal ein bisschen fortgeschrittener. Dazu mussten wir auch einen Futterplan für unser Pferd erstellen: Zuerst wird es angeschaut und gewogen, dann haben wir ein Computerprogramm genutzt um herauszufinden, wieviel ein Islandpferd dieser Grösse und Gewichts im Training braucht. Das Heu und das Kraftfutter wurde analysiert (nicht von uns) und das Programm mit den Inhaltsstoffen gefüttert. Die Ergebnisse werden dann verglichen und das Programm zeigt eventuelle Mängel oder Überschüsse auf, die wir dann versuchen auszugleichen.
Rós war zu dünn und hat also eine Menge Futter bekommen, aber hat am Schluss trotzdem nur 7 kg mehr gewogen als am Anfang. Tja. Wenn sie halt auch so heiklich ist. Furchtbar.
Dann war noch eine Vorlesung über die Evolution und Geschichte des Pferdes. Grundsätzlich interessant, aber hin und wieder auch todlangweilig. Es interessiert mich nicht wirklich wieviele Islandpferde in den 1920er Jahren nach Dänemark exportiert wurden...wirklich nicht.
Aber jetzt sind alle Fächer positiv abgeschlossen und ich bin wieder auf Sveinsstadir. Das schwedische Arbeitsmädchen (die wollte eigentlich bis September bleiben) hatte soviel Heimweh dass sie ein Woche bevor ich gekommen bin gefahren ist. Davor hat sie sich noch einen Hengst gekauft, der hier auf seinen Flug nach Schweden wartet und mich in den Wahnsinn treibt weil er über/unter/durch alle Zäune geht. Immerhin ist er schön. Leider wird es aufgrund eines grossen Streiks (ja, das gibts auch auf Ísland) keinen Flug nach Schweden für ihn geben, lucky me!
Nach dem Schulschluss war leider keine Zeit zum Entspannen für mich, weil der Mai ist Schafmonat. Ich weiss nicht warum Óli es für eine gute Idee hält, 300 Schafe mehr zu haben im nächsten Jahr, ich finde ja er hat genug. Aber der Plan ist, an den Schafstall anzubauen damit noch mehr Schafe Platz haben. Juchu!
Leider ist es dieses Jahr auch im Juni noch lausig kalt und den Voraussagen nach wird sich das auch nicht so bald ändern. Brrrr. Aber da kann man nix machen. Ich freu mich schon auf Österreich!
Die Fächer in diesem Semester hatten es auch ein bisschen in sich: Wir hatten noch einmal eine Vorlesung über Fütterung, diesmal ein bisschen fortgeschrittener. Dazu mussten wir auch einen Futterplan für unser Pferd erstellen: Zuerst wird es angeschaut und gewogen, dann haben wir ein Computerprogramm genutzt um herauszufinden, wieviel ein Islandpferd dieser Grösse und Gewichts im Training braucht. Das Heu und das Kraftfutter wurde analysiert (nicht von uns) und das Programm mit den Inhaltsstoffen gefüttert. Die Ergebnisse werden dann verglichen und das Programm zeigt eventuelle Mängel oder Überschüsse auf, die wir dann versuchen auszugleichen.
Rós war zu dünn und hat also eine Menge Futter bekommen, aber hat am Schluss trotzdem nur 7 kg mehr gewogen als am Anfang. Tja. Wenn sie halt auch so heiklich ist. Furchtbar.
Dann war noch eine Vorlesung über die Evolution und Geschichte des Pferdes. Grundsätzlich interessant, aber hin und wieder auch todlangweilig. Es interessiert mich nicht wirklich wieviele Islandpferde in den 1920er Jahren nach Dänemark exportiert wurden...wirklich nicht.
Aber jetzt sind alle Fächer positiv abgeschlossen und ich bin wieder auf Sveinsstadir. Das schwedische Arbeitsmädchen (die wollte eigentlich bis September bleiben) hatte soviel Heimweh dass sie ein Woche bevor ich gekommen bin gefahren ist. Davor hat sie sich noch einen Hengst gekauft, der hier auf seinen Flug nach Schweden wartet und mich in den Wahnsinn treibt weil er über/unter/durch alle Zäune geht. Immerhin ist er schön. Leider wird es aufgrund eines grossen Streiks (ja, das gibts auch auf Ísland) keinen Flug nach Schweden für ihn geben, lucky me!
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| Hrappur alias Houdini |
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| Salka Kristín und Lamm Nr. 656 |
Leider ist es dieses Jahr auch im Juni noch lausig kalt und den Voraussagen nach wird sich das auch nicht so bald ändern. Brrrr. Aber da kann man nix machen. Ich freu mich schon auf Österreich!
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