Samstag, 9. November 2013

Winter Wonderland

Endlich zeigt sich der Winter mal von seiner schönen Seite. Nach einer Woche keine Sonne sehen (ja, es war tatsächlich immer bedeckt), geruhte selbige endlich zu erscheinen. Zwar sind die Tage wirklich schon deutlich kürzer und die Sonne kommt nicht mehr wirklich hoch hinauf, aber wenn sie mal da ist, hat sie dann doch mehr Kraft als man denkt. Und die tolle isländische Landschaft ist gleich noch viel schöner.

morgens im Stall
 So zwischen halb 10 und 10 Uhr vormittags kommt die Sonne momentan hinter den Bergen hervor (so der Himmel frei ist). Finster wird es dann wieder so gegen 5 Uhr. Aber durch den Schnee wird das restliche Licht reflektiert und es ist wenigstens nicht gleich stockdunkel. Gestern sind wir sogar bis 18:00 draussen geritten, da wars zwar schon eher düster, aber weder wir noch die Pferde hatte Probleme uns zu recht zu finden.
mittags

Dieses tolle Foto habe ich (wie man auch gut erkennt, wenn man genauer hinschaut) mittags durch das Küchenfenster geschossen. Wirklich hoch ist die Sonne nicht mehr über dem Horizont, gebe ich zu. Aber besser als gar nicht.

auf dem Eis
Auf dem Weg nach Húsavík muss man einen Fluss überqueren. Dieser friert nun langsam zu, eines meiner (aus dem fahrenden Auto heraus gemachten) Bilder ist tatsächlich weder unscharf noch völlig überbelichtet. Ich kanns kaum fassen.

Sonst passiert gerade nicht wirklich viel Spannendes. Gestern waren zwei bekannte erfolgreiche Reiter hier bei uns zu Besuch. Die beiden kommen jedes Jahr und sehen sich alle Jungpferde an, um zu sehen, welche im Sommer bzw. nächsten Jahr eventuell auf einer Zuchtschau vorgestellt werden können.
Also mussten wir alle Jungpferde vorreiten. In meinem Fall waren das nur zwei Stück aber Ninni hatte elf. Die war ganz schön im Stress die Gute. Dann kamen auch noch zwei Damen vorbei, die eine hat eines von den Jungpferden bereits gekauft und wollte es auch gerne gezeigt bekommen, während die andere sich für ein anderes interessiert und dieses natürlich ebenfalls geritten sehen wollte. Typisch: da passiert wochenlang nix, und dann alles auf einmal. Aber wir könnten gerade noch so alles unterbringen, bevor wir die Hand vor den Augen nicht mehr sehen konnten.
Es war übrigens sehr interessant zu hören, was die beiden Reiter von den jeweiligen Pferden halten und wen sie für vielversprechend halten. Wir haben auch ausreichend Tips bekommen, was man mit welchem Pferd noch üben/probieren sollte. Wirklich sehr nützlich, so ein Feedback.

Zum Abschluss poste ich noch ein Foto von mir und Ninni beim Reiten. Nein, das Pferd auf dem ich sitze, ist NICHT Kraftur. Der faulenzt noch irgendwo auf dem Gelände von Sveinsstaðir durch die Gegend. Hoffe ich jedenfalls, aber ich hab nicts gegenteiliges gehört. Aber ich gebe zu, dass Húmi Kraftur ein bisschen ähnlich sieht. Aber er ist viel kleiner. Richtig klein eigentlich, Kraftur ist ja auch nicht gerade ein Riese. Das Barbiepferd auf dem Ninni sitzt, heisst Glæsir und ist der vielversprechendste junge Hengst hier.

Ninni + Glæsir und Vroni + Húmi
Liebe Grüsse aus dem kalten Island! (-13 Grad heute tagsüber...)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen