Samstag, 9. September 2017

Urlaub II - Isle of Skye

Nachdem wir die Isle of Skye im letzten Jahr zwar besucht, aber von der hochgelobten Landschaft aufgrund des Wetters aber genau nichts gesehen hatten, war dieses Jahr ein weiterer Versuch höchst angebracht. Um ganz sicher zu gehen, beschlossen wir zwei Nächte zu buchen und zu hoffen dass von den drei zur Verfügung stehenden Tagen dann wenigstens mindestens einer schön ist. Die Rechnung ist aufgegangen: das Wetter war zwar nicht strahlend schön, aber schön genug um die Umgebung zu sehen. Und die ist wirklich toll!

Cuillin Hills im Hintergrund

Auf Kathis Wunsch sind wir zum Leuchtturm am Point of Sleat gewandert. Die Wanderung war teilweise recht sumpfig und etwas länger als gedacht (das ist so eine Sache mit den Meilen und den Kilometern..), aber nicht zu verfehlen. Neben einem tollen weissen Strand gab es auch Blackface-Schafe und Hochlandrinder zu bewundern. Ausserdem taucht dann mitten in der Pampa auf einmal ein Selbstbedienungscafé auf:

Man beachte die ebefalls bereitgestellte Sonnencreme!
Beim Leuchtturm angekommen hat dann ein doch sehr lebhafter Wind geweht, aber zum Glück stehen überall komisch geformte Felsen herum. In deren Windschatten wurde dann gejausnet und das obligatorische Selbstauslöserbild gemacht, denn es war niemand da der uns hätte fotographieren können. Der Weg zurück war gefühlt länger als der hin (diese Meilen sind wirklich ganz schön lang..) und wir waren froh als wir zwei Stunden später bei unserem Quartier in Edinbane (etwa 40 Minuten nordwestlich von Portree) ankamen. Dieses nette Bed & Breakfast war definitiv das beste Quartier auf unserem Trip: sehr nette Gastgeber, ein ausgiebiges Frühstück und ein lieber Hund. Je nach Sitzplatz beim Frühstück konnte man dann den Tag damit beginnen Gälisch zu lernen (von eins bis 10 zählen), oder ein Rezept für Shorbread lesen oder auch einfach die traumhafte Aussicht durch ein riesiges Fenster aufs Meer zu geniessen. Und das alles während einem Essen gebracht wird.

Der nächste Tag war wettermässig nur bedingt gut, aber wir haben es geschafft den Old Man of Storr zu besichtigen bevor der Regen kam. Das ist eine eindrucksvolle Felsformation, die ich den geneigten Lesern nicht vorenthalten will. Leider waren dort auch massenhaft Touristen, aber auf den Fotos sieht man das zum Glück nicht:

Irgendwas sagt mir, dass das nicht die ursprüngliche Inschrift ist..

Danach hat es leider bis zum Abendessen (diesmal in Portree) geregnet, so dass wir den Rest des Tages damit verbracht haben, die Halbinsel Trotternish zu umrunden und alle verfügbaren Castles aus dem Auto zu fotographieren. Damit war der Urlaub leider auch schon fast vorbei und wir mussten uns wieder aufmachen in den "Süden". Unser letztes Quartier war in Stirling (nicht mehr weit zum Flughafen Edinburgh) und wir haben in der Gegend noch ein paar hübsche Orte und Castles angeschaut. Im Allgemeinen ist es hier schon wieder mehr "britisch" (andere nennen das zivilisiert), die typischen Ziegelbauten und Kreisverkehre überall. Sehr schön war vor allem die Kathedrale von Dunblane, die wir allerdings aufgrund der Öffnungszeiten nur mehr von aussen bewundern konnten.

Fazit: ein sehr schöner, viel zu kurzer Urlaub. Gerne wieder. Ich schliesse diesen Post mit einem Schnapschuss, der sich bei späterer Betrachtung als eines der britischten Fotos die ich je gemacht habe, herausgestellt hat:

in Stirling

2 Kommentare:

  1. Der Old Man of Storr schaut ja endsgeil aus :-O Supercool. Ob man da wohl auch klettern kann? *think* :D

    Und der Herr in Stirling ist ja richtig schön farblich abgestimmt mit der Straße! Ausgzeichnet xD

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    1. Ich glaube, klettern ist verboten. Theoretisch darf man ja nicht einmal hingehen, es sind überall Achtung Steinschlag Schilder. Und aus dem was da am Boden rumliegt, kann man schliessen dass da auch regelmässig was runterkommt... sorry. :)

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