Im Herbst regnet es hier in Oregon zwar nicht wahnsinnig oft, aber wenn, dann dafür ausgiebig. Stellt euch einen richtigen Wolkenbruch vor... drei Tage am Stück. Ja, das ist ernst gemeint. Wie ihr euch vorstellen könnt, stehen dann die Paddocks unter Wasser, auf den Wiesen rinnen Bäche durch die Gegend und an Ausreiten ist nicht zu denken (wenn dann nur in frommen Wünschen). Zum Glück haben wir hier eine überdachte Reithalle, allerdings kann der starke Regen das Unterrichten schon mal schwierig bzw. unverständlich machen wegen des Lärms... Hagel und Gewitter gibts dazwischen, damits nicht fad wird. (Ich hoffe unser Nachbar hatte seine Weintrauben schon geerntet...)
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| die Freiheitsstatue! |
Letztes Wochenende war also wieder mal von Freitag bis einschliesslich Montag Regen angesagt und da das mein freies Wochenende war, hab ich mir ein Flugticket in brennende
Kalifornien geleistet, Rauch oder nicht Rauch. Ich hatte Glück, denn am Donnerstag vor meiner Abreise hat es auch dort ein paar Stunden lang geschüttet. Darauf haben alle Bewohner schon sehnlichst gewartet und alle Feuer (ihr habt das vielleicht in den Medie mitbekommen..) waren danach zwar nicht gelöscht, aber unter Kontrolle. Darum war auch gar kein Rauch in der Bay Area, was wiederum meinen Kopf sehr gefreut hat. Beim Flug von Portland nach San Francisco hab ich allerdings einen Eindruck davon bekommen, wie die Feuer hier gewütet haben... ganz schön viel verbrannte Erde!
Ziel meines Besuchs waren natürlich Tina und Eddie, wenn man sich schon ausnahmsweise am selben Kontinent (sogar an derselben Küste!) befindet, dann sollte man sich auch treffen. Letzerer war auf einer Konferenz in Deutschland und ist erst Samstag Abend zu uns gestossen. Das hat aber gar nicht so schlecht gepasst, denn Tina und ich waren am Samstag ganz mädchenhaft shoppen. Wenn der Dollar schon so niedrig ist, dann muss man das auch ausnutzen. Abgesehen davon habe ich zuwenig warme Sachen mitgenommen... also Pferdesachen schon, aber man braucht ja auch Kleidung die nicht nach Pferd riecht. Für die Zivilisation.
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| Hier konnte man sich einen Smoothie ertreten! |
Sonntags haben wir alle gründlich verschlafen und erst um 12 Uhr mittags aufgestanden. Eddie hatte den Jetlag als Entschuldigung, Tina und ich dagegen wollten einfach nicht aufwachen. Nach dem verspäteten Frühstück waren wir auf einer Science Fair. Das ist eine Art Markt/Festival auf dem Leute ihre Erfindungen präsentieren können. Das ganze war eher auf Familien ausgelegt, daher viel zum mitmachen, vor allem für Kinder. Thematisch war für jeden was dabei, manches nützlicher als anderes... aber Hauptsache, alle haben ihren Spass! Vom seifenblasenden Roboter über Lego, bionische Arme, Anime, Einhorn basteln, Raketen mit Druckluft in die Luft schiessen und jede Menge Essen war alles abgedeckt.
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| ein Ananas-Tretbo... äh Auto (?!) |
Am Abend wurde dann Brett gespielt. Jeder der mich kennt weiss ja dass das nicht so meine Lieblingsbeschäftigung ist, da ich ständig verliere, aber da hab ich tatsächlich gewonnen, jahaa! Ich nehm mal an, das kommt von der Ähnlichkeit zu den Strategie Computerspielen. Aber egal, Hauptsache gewonnen! Hurra! Das Spiel heisst übrigens Castles of Burgundy, falls es wen interessiert. Ich nehm allerdings an, dass Spiele die sogar ich gewinnen kann, keine grosse Herausforderung für passionierte Spieler bieten können.
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