Samstag, 21. Januar 2017

Winterwonderland mit Vorbehalt

Eben habe ich gelesen, dass das Jahr 2016 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen ist. Mir kommt zwar vor als würde diese Aussage ohnehin jedes Jahr für das voerhergehende getätigt, aber ich denke für Island trifft es diesmal definitiv zu. Von dem eigentlich viel zu milden Herbst habe ich ja schon berichtet und auch als ich Ende November aus den USA zurück auf die Insel kam, haben mich grünes Gras und 8°C empfangen. Soweit, so gut. Angeblich hat es zu Weihnachten kurz geschneit, aber als ich wieder in Island gelandet bin waren wieder Plusgrade und kein Schnee. Letzte Woche kam dann der Winter für 4 Tage, da gab es jeden Tag zwischen -10 und -15°C. Puh! Also mir wär ja irgendwas dazwischen am liebsten, das scheints dieses Jahr allerdings nicht zu geben. Aber Hauptsache der Klimawandel ist ein von den Chinesen erfundener Schwindel.. (Achtung, Ironie!)

Sonnenaufgang um 12 Uhr
Noch ist es recht dunkel, so gegen halb 10 dämmert es langsam (bei klarem Himmel halt) und um 17:00 ist es schon wieder recht dunkel. Aber es wird heller und heller, man merkt das eigentlich jeden Tag. Der Vorteil der kurzen Tage ist, dass man für Sonnenaufgangsfotos nicht früh aufzustehen braucht, sondern ganz einfach in der Mittagspause den Fotoapparat zücken kann (siehe Bild oben).

Ansonsten geht alles seinen Gang, Rós und Kraftur geht es soweit gut und wir haben wieder mit dem Training begonnen. Im Stall sind jetzt soviele Jungpferde und jüngere Pferde, dass die zwei fast die ältesten sind (nur Gáski ist älter) und ich jeden Tag aufs neue begeistert was meine Pferde so können im Vergleich zu allen anderen. Bei denen muss ich nämlich teilweise noch streiten in welche Richtung es jetzt gehen soll, von der Gangart ganz zu schweigen!

Letzten Samstag habe ich auch an einem sehr interessanten Kurs teilgenommen. Es war zwar kein Reitkurs, aber hatte natürlich trotzdem etwas mit Pferden zu tun: Ich hab gelernt wie man Schnurhalfter herstellt. Sehr praktisch, denn die Dinger kosten mindestens mehrere 1000 Geld wenn man sie im Geschäft kauft, aber die Materialien alleine kosten nur etwa 10% davon. Ausserdem kann man dann selbst entscheiden wie gross man das Ding haben will. Am Anfang wirkt das Ganze etwas kompliziert: viel Schnur und verschiedene Knoten...
... aber mit etwas Hilfe habe ich dann doch ein hübsches Halfter zusammen gebracht. Das beste aller Pferde durfte dann auch gleich als Model herhalten. Er war nur mässig begeistert, aber das könnte auch daran liegen, dass er für dieses Foto sein Frühstück unterbrechen musste. (Nicht mal essen kann man in Ruhe, barbarisch.)
Es steht ihm dafür ganz gut, allerdings sind die seitlich Knoten etwas zu weit seitlich als das man das Halfter für die Jungpferde verwenden könnte. Macht nix, fürs nächste Mal weiss ichs und ich habe schon Material eingekauft um ein passendes Trainingshalfter herstellen zu können.

3 Kommentare:

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  2. Cool, ist der rot-weiße Teil vorne am Halfter auch selbst gemacht? Da kommen dir deine Knüpferfahrungen sicher zu Gute :D Schaut aber lässig aus! :)
    hehe und SOnnenaufgangsfotos um 12 zu Mittag sind wirklich fotografenfreundlich :D

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    1. Der Teil vorn ist auch selbst gemacht. und ja, ich hab sofort nachgedacht wie man den mit Hilfe von einigen Knüpfmustern und dünneren Schnüren noch schöner machen könnte :D

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